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Jour fixe #2 - Händische Literaturverwaltung oder doch lieber ein Programm?

25.03.2021

Gäste: Florian Ettmayer, Anna Novitskaya, Julius Schumann, Nina-Maria Thomic

Moderation: Julian Pehm

Text von Melissa Jabbour

Da Corona-bedingt der Austausch zwischen den Fellows im Moment schwierig ist, war es umso erfreulicher, dass am 25. März 2021 der 2. Jour Fixe online stattfand. Die Jours Fixes dienen nicht nur der Vernetzung der Doktorand*innen, sondern auch dem Austausch über aktuelle Themen oder der Auseinandersetzung mit dem Doktoratsstudium. Genau diesem letzten Punkt wurde der 2. Jour Fixe gewidmet und auf Wunsch der Fellows die Thematik der Literaturverwaltung besprochen. Die große Teilnehmendenzahl zeigt wahrlich, dass dieses Thema von zentraler Bedeutung ist.

 

In der Tat führt jedes umfassende wissenschaftliche Projekt zu einer Vielzahl von Quellen. Dabei den Überblick zu bewahren, die Literatur richtig zu zitieren, eine gutgegliederte Bibliographie zu erstellen…, das sind anspruchsvolle Aufgaben, die für das Verfassen von wissenschaftlichen Texten nicht besonders förderlich sind. Um diesen Schwierigkeiten entgegenzuwirken, wird in letzter Zeit vermehrt auf Literaturverwaltungsprogramme zurückgegriffen. Ob die Verwendung solcher Programme das Schreiben aber wirklich erleichtert und dadurch effizienter gearbeitet wird, ist eine Frage, die sich viele Fellows stellen. Unter der Leitung von Julian Pehm wurde dieser Frage ein Abend lang nachgegangen.

 

Zu Beginn der Veranstaltung wurden verschiedene Literaturverwaltungsprogramme vorgestellt, unter anderem Mendeley, Zotero, EndNote und Citavi. Die Fellows Anna Novitskaya, Florian Ettmayer, Nina-Maria Thomic und Julius Schumann haben ihre bisherigen Erfahrungen mit dem von ihnen verwendeten Programm geschildert und praktische Anwendungsratschläge gegeben. Durch die ehrlichen und authentischen Berichterstattungen war es möglich, die Programme gegenüberzustellen und sich als außerstehende Person ein genaueres Bild zu machen. Eine Möglichkeit, die sich sonst in dem Ausmaß nicht ergeben hätte.

 

Nach einer ausgiebigen Diskussionsrunde wurde letztlich noch nachgefragt, welche Aktivitäten in Zukunft seitens der Ars Iuris vorbereitet werden. Dies zeigt wahrlich, dass die Fellows großes Interesse an solchen Veranstaltungen haben und die nächsten Jours Fixes schon mit Spannung abwarten.